Das Kölner Eco-Fashion-Label armedangels ist im Aufschwung – denn die Nachfrage nach gerechten Konzepten steigt. 2007 traten die beiden Studenten Martin Höfeler und Anton Jurina an, gegen die unhaltbaren Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie zu kämpfen. „Wir wollten beweisen, dass es auch anders geht und faire Mode kein bisschen uncool sein muss. Das haben wir geschafft “, so Martin. „Zu Beginn waren es sechs T-Shirts, heute, fünf Jahre später, haben wir eine komplette Kollektion fairer Organic-Mode im Angebot“. Mit dem Global Organic Textile Standard (GOTS) sorgt armedangels nachweislich für eine gewissenhafte, ökologische Produktion, die vom Anbau über Konfektion, vom Färben bis hin zum Druck aller Produkte auf die Umweltverträglichkeit kontrolliert wird. Ebenfalls sorgt das grüne Label mit dem Fairtrade-Zertifikat für gerechte Löhne und faire, sichere Arbeitsbedingungen, so dass für alle Menschen in der Produktionskette ein menschenwürdiger Lebensstandard gesichert wird. “Wir glauben an Nachhaltigkeit und Fairness als oberstes Prinzip. Das zieht sich durch unsere gesamte Produktionskette: Vom Anbau der Bio-Baumwolle in Indien bis zur Stoffproduktion, Färberei, den Zuschnitt, Näherei und den Druck in Marokko und Portugal.“ In einer Woche werden die Guerillakrieger in Sachen Mode beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis sein. armedangels ist mit zwei weiteren Marken in der Kategorie „Deutschlands nachhaltigste Zukunftsstrategien“ nominiert. Fingers cross für unsere Engel….